Wie wird Kaffee gebrüht?
Welche Arten der Kaffee-Brühung gibt es?
Filterkaffee
Das ist das herkömmliche Verfahren, welches meist im Haushalt verwendet wird. Auch für Großmengen z.B. Klinken, Altenheime, Kantinen usw. wird im gewerblichen Bereich Kaffee gefiltert. Gemahlene Kaffeebohnen werden im Filter mit heißem Wasser übergossen. Der Kaffee quillt auf und das Wasser laugt durch die lange Kontaktzeit die Kaffeearomen aber auch die Gerbsäuren aus. Diese können auch Sodbrennen auslösen. Magenschonender ist das Espresso-Verfahren.
Mokka Verfahren
Das fein gemahlene Kaffeemehl wird ohne Filter mit Wasser zum kochen gebracht. Auch hier sind die Kontaktzeiten zum Kaffee lang.
Espresso Verfahren
Dieses Verfahren wird immer beliebter und ist in den gängigen Kaffeeautomaten für privat und Gewerbe integriert. Bei dieser „italienischen Zubereitung“ wird mit Druck von 9 bis 15 bar gearbeitet.Der Kaffee wird gemahlen in ein Sieb gestempelt (automatisch oder bei Halbautomaten und Siebträgermaschinen per Hand). Bis maximal 95°C heißes Wasser wird dann mit Druck und einer kurzen Kontaktzeit (ca. 15-30 Sekunden) durch das Kaffeemehl gepresst. Durch die kurze Kontaktzeit werden die maximalen Aromen aus dem Kaffee gelöst und die unerwünschten Reizstoffe gelangen nur minimal bis gar nicht in die Tasse. Das ist der Grund, warum für viele Menschen ein Espresso, oder ein mit diesem Verfahren gebrühter Kaffee, leichter bekömmlich ist. Durch den Druck erhält der Kaffee bzw. Espresso eine dichte, haselnußbraune Crema. Mittlerweile ist es bei den meisten Kaffeeautomaten und Espressoautomaten Standard, dass das Kaffeemehl in der Brühgruppe 1 – 2 Sekunden vor der eigentlichen Brühung mit einem Schuß Wasser befeuchtet wird. Das Kaffeemehl quillt etwas auf und die Aromen werden angelöst. Dadurch können dann beim Brühvorgang die Aromen noch besser in die Tassen übergehen.





